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1. Fachkonferenz

Piktogramm für digitale Transformation auf blauem Hintergrund

21. April 2021

Digitale Transformation

Im Februar hat Minister Beermann die acht Modellvorhaben bekannt gegeben, die bis Ende 2022 mit ihrer Stadtgesellschaft einen intensiven Diskussionsprozess über „Meine Stadt der Zukunft“ absolvieren werden. Nachdem die Modellvorhaben gestartet sind, wollen wir den fachlichen Diskurs über die Zukunfts- und Querschnittsthemen für alle Städte im Land Brandenburg öffnen. Wir starten mit der 1. Fachkonferenz, die die „Digitale Transformation“ in den Fokus nimmt. Sie haben hier die Möglichkeit, sich über den aktuellen Diskussionsstand der Digitalisierung zu informieren, Fachexpert*innen zuzuhören und in Themenräumen zu debattieren.

  • Themenraum 1: Wie funktioniert die teilhabeorientierte Daseinsvorsorge in Zukunftsquartieren?
  • Themenraum 2: Wie funktioniert Digitalisierung in den Städten?
  • Themenraum 3: Wie passen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen?

Piktogramm für digitale Transformation auf blauem Hintergrund

21. April 2021

Digitale Transformation

Im Februar hat Minister Beermann die acht Modellvorhaben bekannt gegeben, die bis Ende 2022 mit ihrer Stadtgesellschaft einen intensiven Diskussionsprozess über „Meine Stadt der Zukunft“ absolvieren werden. Nachdem die Modellvorhaben gestartet sind, wollen wir den fachlichen Diskurs über die Zukunfts- und Querschnittsthemen für alle Städte im Land Brandenburg öffnen. Wir starten mit der 1. Fachkonferenz, die die „Digitale Transformation“ in den Fokus nimmt. Sie haben hier die Möglichkeit, sich über den aktuellen Diskussionsstand der Digitalisierung zu informieren, Fachexpert*innen zuzuhören und in Themenräumen zu debattieren.

  • Themenraum 1: Wie funktioniert die teilhabeorientierte Daseinsvorsorge in Zukunftsquartieren?
  • Themenraum 2: Wie funktioniert Digitalisierung in den Städten?
  • Themenraum 3: Wie passen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen?


Eine kurze Zusammenfassung

Guido Beermann begrüßt die Teilnehmer zur digitalen ersten Fachkonferenz

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, begrüßte am 21. April 2021 über 100 Teilnehmende zur 1. Fachkonferenz im Rahmen der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“. Die Fachkonferenz stand unter der Überschrift „Digitale Transformation“ und fand – aus gegebenem Anlass – online und digital statt.

Hinweis: Die Präsentationen der Referent*innen finden sich im Kasten auf der rechten Seite zum Download.


Guido Beermann begrüßt die Teilnehmer zur digitalen ersten Fachkonferenz

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, begrüßte am 21. April 2021 über 100 Teilnehmende zur 1. Fachkonferenz im Rahmen der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“. Die Fachkonferenz stand unter der Überschrift „Digitale Transformation“ und fand – aus gegebenem Anlass – online und digital statt.

Hinweis: Die Präsentationen der Referent*innen finden sich im Kasten auf der rechten Seite zum Download.


Impressionen und einige Teilnehmer der digitalen ersten Fachkonferenz
Impressionen der digitalen Fachkonferenz

Impressionen und einige Teilnehmer der digitalen ersten Fachkonferenz
Impressionen der digitalen Fachkonferenz

Dr. André Göbel, Geschäftsführer der DigitalAgentur Brandenburg GmbH – kurz DABB, erläuterte die Aufgaben der Agentur. Von der Landesregierung beauftragt, unterstützt die DABB ganz unterschiedliche Projekte mit herausgehobener landespolitischer Bedeutung. Die digitalen Themenfelder erstrecken sich dabei über eine große Bandbreite: Von Gesundheit und Soziales über digitales Arbeiten, die digitale Mobilität bis hin zu Smart Cities und Smart Regions. Immer mehr Kommunen erarbeiten Digitalisierungsstrategien, doch mit Blick auf die Umsetzung besteht großer Nachholbedarf. Und genau hier setzen die Services der DABB an: Schreibwerkstätten, das DigiMeter, Know-how-Transfer über Veranstaltungen oder die Tour de Brandenburg – eine virtuelle Roadshow, auf der Kommunen ihre innovative Vielfalt im Bereich Smart City sichtbar machen. Wesentliches Element ist die Vernetzung der unterschiedlichen Akteur*innen, um voneinander zu lernen. Für die regionale Vernetzung hat die DABB vier Regionalleiter*innen gewonnen, die Ansprechpartner*innen für die Kommunen sind. Im Rahmen der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ wird die DABB die acht Modellkommunen intensiv begleiten.

www.digital-agentur.de


Dr. André Göbel, Geschäftsführer der DigitalAgentur Brandenburg GmbH – kurz DABB, erläuterte die Aufgaben der Agentur. Von der Landesregierung beauftragt, unterstützt die DABB ganz unterschiedliche Projekte mit herausgehobener landespolitischer Bedeutung. Die digitalen Themenfelder erstrecken sich dabei über eine große Bandbreite: Von Gesundheit und Soziales über digitales Arbeiten, die digitale Mobilität bis hin zu Smart Cities und Smart Regions. Immer mehr Kommunen erarbeiten Digitalisierungsstrategien, doch mit Blick auf die Umsetzung besteht großer Nachholbedarf. Und genau hier setzen die Services der DABB an: Schreibwerkstätten, das DigiMeter, Know-how-Transfer über Veranstaltungen oder die Tour de Brandenburg – eine virtuelle Roadshow, auf der Kommunen ihre innovative Vielfalt im Bereich Smart City sichtbar machen. Wesentliches Element ist die Vernetzung der unterschiedlichen Akteur*innen, um voneinander zu lernen. Für die regionale Vernetzung hat die DABB vier Regionalleiter*innen gewonnen, die Ansprechpartner*innen für die Kommunen sind. Im Rahmen der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ wird die DABB die acht Modellkommunen intensiv begleiten.

www.digital-agentur.de


  • Peter Siebert, Bereichsleiter Smart City & Regions der DABB, führte anschließend durch die drei Impulsreferate. Mit einem weiten Blick über den Tellerrand nahm Kai-Uwe Hoffer die Teilnehmenden mit in die Smart City Graz. Der Lebensraum Stadt wandelt sich derzeit sehr stark. Und für die Grazer*innen heißt dies, die Möglichkeiten der Digitalisierung aktiv zu nutzen, um beispielsweise autofreie Quartiere entstehen zu lassen. Gerade die Mobilität spielt hier eine große Rolle, vor allem die Wiedergewinnung des öffentlichen Raumes für den Menschen, für das Stadtgrün.
  • Tim Cleffmann vom Daten Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR GmbH – kurz DKSR – rückte die Daten und ihre Nutzung für die Stadtentwicklung in den Fokus seines Impulsvortrags. Bei der Erhebung von Rohdaten spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle, dabei kann in unterschiedliche Datenkategorien wie öffentliche Daten, private Daten, statistische Daten oder kommerzielle Daten differenziert werden. Sowohl die Erhebung als auch die Verarbeitung und anschließende Nutzung der Daten passiert derzeit vor allem in sogenannten „Silos“. Für die nachhaltige Stadtentwicklung wird wesentlich sein, diesen Silo-Ansatz durch integrierte Lösungen abzulösen – die integrierte Smart City.
  • Dr. Cordelia Polinna, geschäftsführende Gesellschafterin der Urban Catalyst GmbH, stellte die Frage, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen passen. Gerade aktuell erleben wir die positiven wie negativen Effekte der Digitalisierung: Durch das Arbeiten im Homeoffice wird Verkehr vermieden, aber gleichzeitig leidet die Innenstadt mit ihren Geschäften unter der fehlenden Kundschaft. Gute Ansätze für die Digitalisierung können Kommunen bereits in ihren integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEKs) formulieren. Für die Umsetzung ist wesentlich, die Mitarbeitenden der Verwaltung als „Changemaker“ mitzunehmen, sie sollten Spaß an der Digitalisierung haben.

    www.smartcitygraz.at
    www.dksr.city
    www.urbancatalyst.de/de/aktuell

  • Peter Siebert, Bereichsleiter Smart City & Regions der DABB, führte anschließend durch die drei Impulsreferate. Mit einem weiten Blick über den Tellerrand nahm Kai-Uwe Hoffer die Teilnehmenden mit in die Smart City Graz. Der Lebensraum Stadt wandelt sich derzeit sehr stark. Und für die Grazer*innen heißt dies, die Möglichkeiten der Digitalisierung aktiv zu nutzen, um beispielsweise autofreie Quartiere entstehen zu lassen. Gerade die Mobilität spielt hier eine große Rolle, vor allem die Wiedergewinnung des öffentlichen Raumes für den Menschen, für das Stadtgrün.
  • Tim Cleffmann vom Daten Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR GmbH – kurz DKSR – rückte die Daten und ihre Nutzung für die Stadtentwicklung in den Fokus seines Impulsvortrags. Bei der Erhebung von Rohdaten spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle, dabei kann in unterschiedliche Datenkategorien wie öffentliche Daten, private Daten, statistische Daten oder kommerzielle Daten differenziert werden. Sowohl die Erhebung als auch die Verarbeitung und anschließende Nutzung der Daten passiert derzeit vor allem in sogenannten „Silos“. Für die nachhaltige Stadtentwicklung wird wesentlich sein, diesen Silo-Ansatz durch integrierte Lösungen abzulösen – die integrierte Smart City.
  • Dr. Cordelia Polinna, geschäftsführende Gesellschafterin der Urban Catalyst GmbH, stellte die Frage, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen passen. Gerade aktuell erleben wir die positiven wie negativen Effekte der Digitalisierung: Durch das Arbeiten im Homeoffice wird Verkehr vermieden, aber gleichzeitig leidet die Innenstadt mit ihren Geschäften unter der fehlenden Kundschaft. Gute Ansätze für die Digitalisierung können Kommunen bereits in ihren integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEKs) formulieren. Für die Umsetzung ist wesentlich, die Mitarbeitenden der Verwaltung als „Changemaker“ mitzunehmen, sie sollten Spaß an der Digitalisierung haben.

    www.smartcitygraz.at
    www.dksr.city
    www.urbancatalyst.de/de/aktuell

Nach dem Expertenblick auf ausgewählte und ganz unterschiedliche Aspekte der digitalen Transformation gewährten drei der insgesamt acht Modellvorhaben „Meine Stadt der Zukunft“ einen ersten Einblick in ihre Aktivitäten.

  • Stefan Simonides-Noack, Stadt Cottbus, blickte auf die vielfältigen Erfahrungen, die die Stadt im Rahmen von vielen Beteiligungsverfahren gewonnen hat. Für das Modellvorhaben „Meine Stadt der Zukunft“ rücken die künftigen Stadtbewohner*innen, die Kinder und Jugendlichen, in den Fokus. Und um sie zu erreichen, setzt die Stadt Cottbus auf „Gamification“. Über ein virtuelles Lego werden ausgewählte Stadtquartiere nach den Vorstellungen der jungen Menschen umgebaut, neu organisiert. Neben der direkten Auseinandersetzung mit der Stadtentwicklung werden auch demokratische Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse erprobt.
  • Ronald Weiß, Vorsitzender des Beirates „Zukunft Zossen“, gab anschließend einen Einblick in den Zossener Zukunftsprozess. Kernelement des Modellvorhabens ist die Beteiligung von ehrenamtlich Tätigen, die konkrete Projekte wie z. B. die lokale Mobilitätsstrategie 2030, die Gemeinwohlbilanz oder die Erarbeitung von Zukunftskriterien für ein modernes Stadtquartier voranbringen. Das Modellvorhaben ist schwerpunktmäßig „analog“ unterwegs, für die Beteiligung der Stadtgesellschaft ist u. a. die Entwicklung der PLACEM-App vorgesehen.
  • Das gemeinsame Modellvorhaben in Perleberg und Wittenberge stellte Christian Fenske, Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz GmbH, vor. Beide Städte können mittlerweile auf eine lange und erfolgreiche Tradition der Zusammenarbeit zurückblicken. Auch im Hinblick auf die Digitalisierung haben sie vielfältige Erfahrungen gesammelt, z. B. den Summer of Pioneers oder die Elblandwerker. Im Modellvorhaben machen sie sich gemeinsam Gedanken über die künftige Entwicklung der beiden Stadtmitten und werden dort verschiedene digitale Tools einsetzen, die gerade entwickelt werden.

    www.cottbus.de/verwaltung/gb_iv/stadtentwicklung/zukunft/
    www.zossen.de/buerger/meldungen/stadt-sucht-mitarbeiter-fuer-das-projekt-zukunft-zossen/
    www.stadt-perleberg.de/news/1/629193/nachrichten/landesinitiative-meine-stadt-der-zukunft

Nach dem Expertenblick auf ausgewählte und ganz unterschiedliche Aspekte der digitalen Transformation gewährten drei der insgesamt acht Modellvorhaben „Meine Stadt der Zukunft“ einen ersten Einblick in ihre Aktivitäten.

  • Stefan Simonides-Noack, Stadt Cottbus, blickte auf die vielfältigen Erfahrungen, die die Stadt im Rahmen von vielen Beteiligungsverfahren gewonnen hat. Für das Modellvorhaben „Meine Stadt der Zukunft“ rücken die künftigen Stadtbewohner*innen, die Kinder und Jugendlichen, in den Fokus. Und um sie zu erreichen, setzt die Stadt Cottbus auf „Gamification“. Über ein virtuelles Lego werden ausgewählte Stadtquartiere nach den Vorstellungen der jungen Menschen umgebaut, neu organisiert. Neben der direkten Auseinandersetzung mit der Stadtentwicklung werden auch demokratische Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse erprobt.
  • Ronald Weiß, Vorsitzender des Beirates „Zukunft Zossen“, gab anschließend einen Einblick in den Zossener Zukunftsprozess. Kernelement des Modellvorhabens ist die Beteiligung von ehrenamtlich Tätigen, die konkrete Projekte wie z. B. die lokale Mobilitätsstrategie 2030, die Gemeinwohlbilanz oder die Erarbeitung von Zukunftskriterien für ein modernes Stadtquartier voranbringen. Das Modellvorhaben ist schwerpunktmäßig „analog“ unterwegs, für die Beteiligung der Stadtgesellschaft ist u. a. die Entwicklung der PLACEM-App vorgesehen.
  • Das gemeinsame Modellvorhaben in Perleberg und Wittenberge stellte Christian Fenske, Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz GmbH, vor. Beide Städte können mittlerweile auf eine lange und erfolgreiche Tradition der Zusammenarbeit zurückblicken. Auch im Hinblick auf die Digitalisierung haben sie vielfältige Erfahrungen gesammelt, z. B. den Summer of Pioneers oder die Elblandwerker. Im Modellvorhaben machen sie sich gemeinsam Gedanken über die künftige Entwicklung der beiden Stadtmitten und werden dort verschiedene digitale Tools einsetzen, die gerade entwickelt werden.

    www.cottbus.de/verwaltung/gb_iv/stadtentwicklung/zukunft/
    www.zossen.de/buerger/meldungen/stadt-sucht-mitarbeiter-fuer-das-projekt-zukunft-zossen/
    www.stadt-perleberg.de/news/1/629193/nachrichten/landesinitiative-meine-stadt-der-zukunft

Die Diskussionen in den Themenräumen zeigten, wie umfassend und vielfältig die Fragen an die Zukunft mit Blick auf die Digitalisierung sind. Frank Segebade, Leiter des Referats 22 Stadtentwicklung im MIL, ordnete das Themenspektrum zum Schluss ein: Wichtig ist, die Digitalisierung als „Mittel zum Zweck“ einer Nachhaltigen Stadtentwicklung zu nutzen. Dabei ist die schrittweise Entwicklung sinnvoll, deren Schrittweite sich nach den Möglichkeiten der Städte richtet. Und hierbei wird das MIL die Kommunen künftig unterstützen: Mit der Partnerschaft Deutschland PD hat das MIL einen Dienstleister gewonnen, der eine Fortbildung/ein Trainingsprogramm für Kommunen zum Smart City Manager anbieten wird (für alle Städte offen, digitale Formate). Zudem bietet die DABB mit ihrem breit gefächerten Angebot viele Anknüpfungspunkte für die Kommunen, sich Gedanken über ihre künftigen Digitalisierungsstrategien zu machen.

Die Fachtagungen im Rahmen der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ werden fortgesetzt: Die nächste Fachtagung findet am 3. November 2021 in Bad Belzig statt und widmet sich dem Schwerpunkt „Partizipation“.


Die Diskussionen in den Themenräumen zeigten, wie umfassend und vielfältig die Fragen an die Zukunft mit Blick auf die Digitalisierung sind. Frank Segebade, Leiter des Referats 22 Stadtentwicklung im MIL, ordnete das Themenspektrum zum Schluss ein: Wichtig ist, die Digitalisierung als „Mittel zum Zweck“ einer Nachhaltigen Stadtentwicklung zu nutzen. Dabei ist die schrittweise Entwicklung sinnvoll, deren Schrittweite sich nach den Möglichkeiten der Städte richtet. Und hierbei wird das MIL die Kommunen künftig unterstützen: Mit der Partnerschaft Deutschland PD hat das MIL einen Dienstleister gewonnen, der eine Fortbildung/ein Trainingsprogramm für Kommunen zum Smart City Manager anbieten wird (für alle Städte offen, digitale Formate). Zudem bietet die DABB mit ihrem breit gefächerten Angebot viele Anknüpfungspunkte für die Kommunen, sich Gedanken über ihre künftigen Digitalisierungsstrategien zu machen.

Die Fachtagungen im Rahmen der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ werden fortgesetzt: Die nächste Fachtagung findet am 3. November 2021 in Bad Belzig statt und widmet sich dem Schwerpunkt „Partizipation“.


In drei anschließenden Themenräumen bestand die Möglichkeit, in kleinerer Runde mit den drei Impulsreferenten ins Gespräch zu kommen.

In drei anschließenden Themenräumen bestand die Möglichkeit, in kleinerer Runde mit den drei Impulsreferenten ins Gespräch zu kommen.

  • Im THEMENRAUM 1 diskutierte Kai-Uwe Hoffer mit den Teilnehmenden über die gemeinsame Entwicklung von Zukunftsquartieren:

    Grafik zum ersten Themenraum der ersten Fachkonferenz
    • Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung zur Einbindung aller Akteure in der Stadt, erster Schritt ist die Bewusstseinsbildung, die Beteiligung folgt daraus
    • oberstes Ziel für die Entwicklung der Zukunftsquartiere ist der Erhalt und die Sicherung der hohen Lebensqualität
    • größte Herausforderung ist insbesondere das begrenzt zur Verfügung stehenden Bauland
    • zur Lebensqualität gehört die Stadt der kurzen Wege und die Diskussion über die „Verteilung“ und Nutzung des öffentlichen Raumes, dies heißt, Flächen für den Autoverkehr zu reduzieren und mehr Räume mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen
    • aktuelles Beispiel aus Graz: die Entwicklung eines ehemaligen Industrieareals in der Nähe des Grazer Hauptbahnhofs, hier wurde insbesondere die Nutzung des öffentlichen Raumes und das Zusammenspiel mit dem privaten Raum in einer breiten öffentlichen Diskussion beleuchtet; zum Einsatz kam eine große Bandbreite an Beteiligungsformaten – analog wie digital
    Grafik zum ersten Themenraum der ersten Fachkonferenz
    • Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung zur Einbindung aller Akteure in der Stadt, erster Schritt ist die Bewusstseinsbildung, die Beteiligung folgt daraus
    • oberstes Ziel für die Entwicklung der Zukunftsquartiere ist der Erhalt und die Sicherung der hohen Lebensqualität
    • größte Herausforderung ist insbesondere das begrenzt zur Verfügung stehenden Bauland
    • zur Lebensqualität gehört die Stadt der kurzen Wege und die Diskussion über die „Verteilung“ und Nutzung des öffentlichen Raumes, dies heißt, Flächen für den Autoverkehr zu reduzieren und mehr Räume mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen
    • aktuelles Beispiel aus Graz: die Entwicklung eines ehemaligen Industrieareals in der Nähe des Grazer Hauptbahnhofs, hier wurde insbesondere die Nutzung des öffentlichen Raumes und das Zusammenspiel mit dem privaten Raum in einer breiten öffentlichen Diskussion beleuchtet; zum Einsatz kam eine große Bandbreite an Beteiligungsformaten – analog wie digital
  • Im THEMENRAUM 2 diskutierten die Teilnehmenden mit Tim Cleffmann über das Zusammenspiel von Daten in der Stadtentwicklung:

    Grafik zum zweiten Themenraum der ersten Fachkonferenz
    • neuer Denkansatz: Bereitstellung und Harmonisierung von Daten als neutrale Infrastruktur, Nutzung eines möglichst breiten Spektrums an Datenquellen, Gewährleistung der Datensouveränität und des Datenschutzes
    • Bereitstellung der Daten auf einer sogenannten Datenplattform als Infrastruktur, leichte Zugänglichkeit, Nutzung der Daten für ganz unterschiedliche Aspekte, z. B. zur Organisation der Mobilität, der Kinderbetreuung etc.
    • dieser Ansatz wird in vier Städten erprobt: Mainz, Karlsruhe, Mönchengladbach und der Metropolregion Rhein-Neckar
    • wichtig bleibt dabei, die Daten gezielt für die stadtspezifischen Fragestellungen zu nutzen
    Grafik zum zweiten Themenraum der ersten Fachkonferenz
    • neuer Denkansatz: Bereitstellung und Harmonisierung von Daten als neutrale Infrastruktur, Nutzung eines möglichst breiten Spektrums an Datenquellen, Gewährleistung der Datensouveränität und des Datenschutzes
    • Bereitstellung der Daten auf einer sogenannten Datenplattform als Infrastruktur, leichte Zugänglichkeit, Nutzung der Daten für ganz unterschiedliche Aspekte, z. B. zur Organisation der Mobilität, der Kinderbetreuung etc.
    • dieser Ansatz wird in vier Städten erprobt: Mainz, Karlsruhe, Mönchengladbach und der Metropolregion Rhein-Neckar
    • wichtig bleibt dabei, die Daten gezielt für die stadtspezifischen Fragestellungen zu nutzen
  • Der THEMENRAUM 3 widmete sich mit Dr. Cordelia Polinna dem Zusammenspiel von Digitalisierung und Nachhaltigkeit:

    Grafik zum dritten Themenraum der ersten Fachkonferenz
    • wichtig ist, die Digitalisierung in den Stadtentwicklungsstrategien, in der Vision, im Leitbild mitzudenken und eine konkrete Vorstellung in den Städten zu entwickeln, wofür und in welcher Form sie die Digitalisierung nutzen wollen
    • insbesondere im Hinblick auf die Themenfelder Mobilität, Handel und Wirtschaft spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle, aber auch beim Flächen- und Leerstandsmanagement oder der Energieversorgung; auch darüber hinaus sind nahezu alle Themenfelder der Stadtentwicklung mit der Digitalisierung verknüpfbar
    • zudem sind die Bürger*innen „Datenproduzent*innen“, die Nutzung dieser Daten kann eine wichtige Rolle bei der Stadtentwicklung spielen – hier kann auf die Diskussionen im Themenraum 2 verwiesen werden
    • die Kommunen sehen sich einer rasanten Entwicklung gegenüber, die sie einordnen und für sich Aufwand und Nutzen bestimmen müssen; hierzu müssen die Kommunen auch neue Fachkompetenzen erwerben – und die Akteure müssen vom Nutzen überzeugt sein
    Grafik zum dritten Themenraum der ersten Fachkonferenz
    • wichtig ist, die Digitalisierung in den Stadtentwicklungsstrategien, in der Vision, im Leitbild mitzudenken und eine konkrete Vorstellung in den Städten zu entwickeln, wofür und in welcher Form sie die Digitalisierung nutzen wollen
    • insbesondere im Hinblick auf die Themenfelder Mobilität, Handel und Wirtschaft spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle, aber auch beim Flächen- und Leerstandsmanagement oder der Energieversorgung; auch darüber hinaus sind nahezu alle Themenfelder der Stadtentwicklung mit der Digitalisierung verknüpfbar
    • zudem sind die Bürger*innen „Datenproduzent*innen“, die Nutzung dieser Daten kann eine wichtige Rolle bei der Stadtentwicklung spielen – hier kann auf die Diskussionen im Themenraum 2 verwiesen werden
    • die Kommunen sehen sich einer rasanten Entwicklung gegenüber, die sie einordnen und für sich Aufwand und Nutzen bestimmen müssen; hierzu müssen die Kommunen auch neue Fachkompetenzen erwerben – und die Akteure müssen vom Nutzen überzeugt sein