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Eberswalde – „EW 2035 | Meine Stadt“

Aufnahme der Innenstadt in Eberswalde mit Grünflächen bei sonnigem Wetter
© Torsten Stapel

Mittelzentrum | Weiterer Metropolenraum 
Knapp 42 000 Einwohner*innen | Stabile Bevölkerungsentwicklung

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Icons der Zukuftsthemen von Eberswalde

Zukunftsthemen

  • lokale Mobilität
  • Wärmewende, lokale Energiewende
  • zukunftsfähige Quartiere

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Icons der Querschnittsthemen von Eberswalde

Querschnittsthemen

  • digitale Transformation
  • Klimawandel
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Einen ebenfalls sehr innovativen Beteiligungsansatz will die Stadt Eberswalde auf ihrem Weg in die Zukunft testen. Nach den jahrelangen Vorzeichen des Rückgangs – den viele Brandenburger Städte erlebt haben – stehen heute die Signale auf moderatem Wachstum.

Ganz ähnlich wie in Bad Belzig zieht in Eberswalde die Nachfrage nach Wohnraum, nach Bauflächen an. Da die Stadt über keine großen, freien Entwicklungsflächen verfügt, rückt das zentral gelegene Bahnhofsumfeld in den Fokus der Stadtentwicklung. Die Gemengelage aus freien und bebauten Flächen, zum Teil untergenutzten Flächen, der fehlenden architektonischen Gestaltung und dem Bedarf nach Entwicklungsflächen erfordert ein gemeinsames Nachdenken über die Entwicklungsmöglichkeiten des Bahnhofsumfeldes. Zudem ist das Areal bestmöglich angebunden und erschlossen, somit für neue Ansiedlungen prädestiniert. Das gemeinsame Nachdenken soll in einem Bürgerrat erfolgen, der aus einem repräsentativen Querschnitt der Stadtgesellschaft bestehen wird. Aufgabe des Bürgerrates wird sein, zu wichtigen Zukunftsfragen Empfehlungen an Politik und Verwaltung zu erarbeiten. Die Stadt will mit dem Bürgerrat erreichen, dass sich Menschen jenseits der „Beteiligungsprofis“ in die Zukunftsgestaltung ihrer Stadt einbringen und Lösungsvorschläge erarbeiten, die nachvollziehbar, transparent und von einem breiten Konsens getragen werden. Ergänzt wird der Bürgerrat um eine digitale Beteiligungs- und Konsultationsplattform, die zum einen der Information dient, zum anderen für viele weitere Beteiligungsprojekte genutzt wird.


Das Urteil der Jury: Die Jury ist von der Idee des Bürgerrates sehr überzeugt. Diese Beteiligungsform ist bislang in Brandenburg wenig erprobt, daher sind die Erfahrungen, die Stadt, Stadtgesellschaft und Politik mit diesem neuen „Tool“ sammeln werden, außerordentlich spannend. Auch die Übertragbarkeit auf andere Städte – gleich welcher Größenordnung – sieht die Jury als wesentlich an. Besonders wurde die räumliche „Anwendung“ auf das Bahnhofsumfeld hervorgehoben, da die „Stadt in der 2. Reihe“ besondere Aufgaben im Hinblick auf die Schaffung von Entwicklungsflächen innehat und jetzt dieses wichtige Areal in den Fokus nimmt. Die Ergänzung um die digitale Beteiligungs- und Konsultationsplattform wird als passend erachtet. Insofern steht in Eberswalde ein spannender Prozess an, den die Jury mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wird.


Einen ebenfalls sehr innovativen Beteiligungsansatz will die Stadt Eberswalde auf ihrem Weg in die Zukunft testen. Nach den jahrelangen Vorzeichen des Rückgangs – den viele Brandenburger Städte erlebt haben – stehen heute die Signale auf moderatem Wachstum.

Ganz ähnlich wie in Bad Belzig zieht in Eberswalde die Nachfrage nach Wohnraum, nach Bauflächen an. Da die Stadt über keine großen, freien Entwicklungsflächen verfügt, rückt das zentral gelegene Bahnhofsumfeld in den Fokus der Stadtentwicklung. Die Gemengelage aus freien und bebauten Flächen, zum Teil untergenutzten Flächen, der fehlenden architektonischen Gestaltung und dem Bedarf nach Entwicklungsflächen erfordert ein gemeinsames Nachdenken über die Entwicklungsmöglichkeiten des Bahnhofsumfeldes. Zudem ist das Areal bestmöglich angebunden und erschlossen, somit für neue Ansiedlungen prädestiniert. Das gemeinsame Nachdenken soll in einem Bürgerrat erfolgen, der aus einem repräsentativen Querschnitt der Stadtgesellschaft bestehen wird. Aufgabe des Bürgerrates wird sein, zu wichtigen Zukunftsfragen Empfehlungen an Politik und Verwaltung zu erarbeiten. Die Stadt will mit dem Bürgerrat erreichen, dass sich Menschen jenseits der „Beteiligungsprofis“ in die Zukunftsgestaltung ihrer Stadt einbringen und Lösungsvorschläge erarbeiten, die nachvollziehbar, transparent und von einem breiten Konsens getragen werden. Ergänzt wird der Bürgerrat um eine digitale Beteiligungs- und Konsultationsplattform, die zum einen der Information dient, zum anderen für viele weitere Beteiligungsprojekte genutzt wird.


Das Urteil der Jury: Die Jury ist von der Idee des Bürgerrates sehr überzeugt. Diese Beteiligungsform ist bislang in Brandenburg wenig erprobt, daher sind die Erfahrungen, die Stadt, Stadtgesellschaft und Politik mit diesem neuen „Tool“ sammeln werden, außerordentlich spannend. Auch die Übertragbarkeit auf andere Städte – gleich welcher Größenordnung – sieht die Jury als wesentlich an. Besonders wurde die räumliche „Anwendung“ auf das Bahnhofsumfeld hervorgehoben, da die „Stadt in der 2. Reihe“ besondere Aufgaben im Hinblick auf die Schaffung von Entwicklungsflächen innehat und jetzt dieses wichtige Areal in den Fokus nimmt. Die Ergänzung um die digitale Beteiligungs- und Konsultationsplattform wird als passend erachtet. Insofern steht in Eberswalde ein spannender Prozess an, den die Jury mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wird.